Morgen Briefing
Das Morgen Briefing wird täglich zum Beginn der europöischen Trading Session von der RTFX Trading Abteilung erstellt. Es repräsentiert eine Zusammenfassung aller wichitgen Schlagzeilen in der globalen Wirtschaft, die einen Einfluß auf den Devisenmarkt haben könnten. Die Nachrichtensendung beinhaltet auch unseren Wirtschaftskalender für den Tag, die Hochs und Tiefs der vorherigen Session des Forex Marktes, globale Indices und Rohstoffe und eine kurze Zusammenfassung der wirtschaftlichen Schlagzeilen.
Morgen Briefing für Dienstag, 24 Apr 2012 (Aktualisiert 10:49:21 CET)Yen unterstützt von Risikoaversion aufgrund der politischen Unsicherheiten in Europa
Im Fokus:
Devisen: Yen unterstützt von Unsicherheit im Vorfeld der euopäichen Wahlen; Aussie unter Druck aufgrund von VPI-Daten
Globale Märkte: Asiatische Aktien fallen aufgrund der politischen Unruhen in der Eurozone
Australien: Verbraucherpreise fallen im ersten Quartal; Aussie fällt auf 2-Wochentief
Eurozone: Niederländische Regierung bricht zusammen aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bezüglich Budgetkürzungen
Forex-Raten in Asien und Indices:
Tief Hoch Änderung%
EUR/USD 1,3145 - 1,3174 +0,12%
USD/CHF 0,9121 - 0,9143 +0,12%
GBP/USD 1,6110 - 1,6134 -0,04%
USD/JPY 80,86 - 81,20 +0,20%
EUR/CHF 1,2015 - 1,2020 +0,01%
EUR/JPY 106,32 - 106,82 +0,08%
Dow Jones 12845,58 - 13028,2 -0,78%
Nasdaq 2629,70 - 2657,36 -0,84%
S&P 500 1358,79 - 1378,53 -0,84%
Nikkei 225 9423,30 - 9510,70 -0,89%
Shanghai 2350,39 - 2415,75 -0,84%
Gold spot 1634,06 - 1639,01 -0,19%
Öl Future 102,79 - 103,28 -0,08%
Kommentare:
Der japanische Yen stieg gegenüber allen seiner größten Rivalen am Dienstag, aufgrund der politischen Unruhen in Frankreich und den Niederlanden, da die Sorgen über die Unsicherheiten die Umsetzung der geplanten Budgetkürzungen in der Eurozone verlangsamen. Riskantere Währungen wurden in der Defensive und die asiatischen Aktienmärkte fielen, da Risikobereitschaft unter Druck geriet.
Der australische Dollar fiel auf ein 2-Wochentief gegenüber dem Dollar am Dienstag, und war unter Druck aufgrund des Inflationsberichtes, der zeigte, dass die Verbraucherpreise niedriger als erwartet waren im ersten Quartal. Der Aussie fiel um ein halbes Prozent gegenüber seinen Kollegen, da die Inflationsrate stark fiel auf 1,6 Prozent J/J, im Vergleich zu erwarteten 2,2 Prozent. Der AUD / USD fiel auf 1,0247 und erweiterte somit seinen gestrigen Fall, wo er unterhalb seines 200-Tage-Durchschnitt von 1,0374 schloss. Die heutigen VPI-Daten und auch die gestrige schlechten Erzeugerpreisdaten verstärken die Erwartungen für eine Zinssenkung durch die Reserve Bank von Australien in der nächsten Sitzung und einige erwarten, dass sogar weitere Zinssenkungen möglich sind.
Der Euro machte einige seiner gestrigen Verlust gegenüber dem Greenback wieder gut, aber er schaffte es nicht große Fortschritte zu machen, aufgrund der zunehmenden politischen Unsicherheiten. Der EUR / USD fiel gestern auf 1,3105 aufgrund der Besorgnis über die Wahlen in Frankreich, dem Rücktritt des niederländischen Premierministers und den fallenden EMI‘s der Eurozone. Das Paar legte heute leicht zu und verzeichnet einen Gewinn von 0,2 Prozent, aber Moodys Anmerkungen, dass die Niederlande vor einem "Kredit-negativ" steht, aufgrund des Zusammenbruches der Regierung, begrenzt Gewinne. Eine wichtige Anleiheauktion der Niederlande ist für heute geplant, und diese wird das Vertrauen der Finanzmärkte in einer der stabilsten Nationen der Eurozone messen.
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